Zahnersatztourismus in der Türkei - Angebote zwischen billig und preiswert

Veröffentlicht: Samstag, 22. April 2017 Geschrieben von Klaus W. Busch
Ein neuer Gastautor stellt sich vor: Klaus W. Busch ist Deutscher, lebt jedoch seit vielen Jahren in der Türkei. Seine Biographie könnte Bände füllen: Er ist durch 14 Länder gereist, hat sich in unzähligen Jobs versucht, kennt die da oben und die hier unten. Ganz nebenbei ist er auch ausgebildeter Zahntechniker und als solcher kompetent, über ein Thema zu schreiben, das ich bereits in meinem Beitrag "Zahnarzttourismus und Zahnarztpfusch - ein deutsch-polnischer Rechtsstreit" behandelt habe: den Medizintourismus ins Ausland.

 

Der Medizintourismus in der Türkei boomt nach wie vor. Im Jahr 2016 ließen sich nach Schätzungen etwa zweihunderttausend Menschen aus der Europäischen Union in der Türkei medizinisch behandeln.

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Kleine App mit großen Folgen - Buchdeals.de macht ebook-Werbung

Veröffentlicht: Dienstag, 01. März 2016 Geschrieben von Tanja Stern
Eher zufällig stieß ich beim Surfen auf das junge Unternehmen buchdeals.de, das ebook-Werbung für Autoren anbietet. Ich habe das Portal getestet und mit dem Betreiber gesprochen. Dieser Bericht ist der Auftakt einer kleinen Reihe zum Thema ebooks, das für Autoren immer mehr an Bedeutung gewinnt.

 

Ebooks gewinnen zunehmend Leser und mischen den hergebrachten Buchmarkt auf. Was zunächst als rein technischer Akt erscheint, der Umstieg von den guten alten Druckausgaben auf das digitale Medium, verändert unser Kauf- und Leseverhalten und schafft sich eigene Gesetze, in der Preisbildung, im Marketing, in der Werbung.

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Beelitz-Heilstätten: Vom "Davos für Arme" zur Grusel-Location

Veröffentlicht: Donnerstag, 04. Dezember 2014 Geschrieben von Tanja Stern
Beelitz-Heilstätten war einmal einer der größten Klinikkomplexe Europas. Doch wo einst Tausende von Lungenkranken Heilung fanden, herrscht heute nur noch schöner Verfall.

 

Verschimmelte Wände, halb eingestürzte Dächer und verschüttete Korridorfluchten – eine Verfallskulisse wie im Bilderbuch, die sowohl von vergangener Pracht als auch von gegenwärtiger Vernachlässigung kündet. Hier klicken die Fotoapparate, wenn Irene Krause, die engagierte Beelitz-Spezialistin, mit ihren Touristengruppen über das Gelände zieht. Beelitz-Heilstätten ist das, was man neudeutsch eine angesagte location nennt. Gern wird der Schauplatz für schräge Fotosessions oder als Drehort historischer Filme gewählt, und in den lauen Sommernächten halten hier die Jugendlichen ihre Gruselparties ab.

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Abenteuer Umzug - ein Erfahrungsbericht

Veröffentlicht: Samstag, 06. September 2014 Geschrieben von Tanja Stern
Wie ich es schaffte, mich bei einem einzigen Umzug gleich mit zwei Firmen anzulegen.

 

Gleich bei der allerersten Berührung mit den Berliner Umzugsfirmen zeigte sich, wie überlaufen und wie rabiat diese Branche war. Auf einem der einschlägigen Internetportale hatte ich meine Umzugsabsicht signalisiert und dazu fatalerweise auch noch meine Telefonnummer angegeben. Daraufhin klingelte mein Telefon so penetrant, dass ich nicht mehr zum Arbeiten kam. Dutzende von Firmen boten mir traumhaft günstige Konditionen, wenn sie meinen Umzug übernehmen durften.

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Denkmale im Oderbruch

Veröffentlicht: Donnerstag, 01. Mai 2014 Geschrieben von Gisela Basel

Gisela Basel arbeitet ehrenamtlich im Heimatmuseum Platkow bei Seelow, das sich für die Aufarbeitung der jüngeren Geschichte im Oderbruch engagiert. In ihrem Gastbeitrag informiert sie über die Kriegs- und Friedensdenkmale in ihrer Region.

 

Die Denkmale im Oderbruch sind vielfältig und oft unscheinbar. Sie verdanken wie überall ihre Existenz meistens auf die eine oder andere Art dem Krieg. Keiner würde vermuten, dass das kleine Doppeldorf  Gusow-Platkow es alles in allem auf gut 60 Denkmale bringt: Bodendenkmale, wie Siedlungsplätze aus verschiedenen Epochen der Stein- und Bronzezeit, oder eine slawische Fluchtburg sind nur Eingeweihten und dem archäologischen Landesamt bekannt.

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Zahnarzttourismus und Zahnarztpfusch – ein deutsch-polnischer Rechtsstreit

Veröffentlicht: Mittwoch, 29. Januar 2014 Geschrieben von Tanja Stern
Zahntourismus nach Polen oder Tschechien ist beliebt, und wenn alles gut geht, auch erfreulich preiswert. Doch wenn es schief geht, hat der deutsche Patient kaum Möglichkeiten der Reklamation. Das musste ich erleben, als ich in Küstrin meinen Unterkiefer sanieren lassen wollte.

 

Diesen Bericht wollte ich eigentlich erst schreiben, wenn der Fall abgeschlossen ist. Aber langsam fange ich an zu fürchten, dass ich dann schon vollständig zahnlos über die Gänge eines Seniorenheimes schlurfen werde. Deshalb präsentiere ich hiermit, bevor sie auf Romangröße anschwillt, die unvollendete Geschichte einer missglückten Zahnbehandlung in Polen. Möge sie allen zur Warnung gereichen, die mit dem Gedanken an Zahnarzttourismus und Schnäppchenpreise im Ausland spielen.

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Die Faszination des Verfalls - ein Besuch im Spreepark Berlin

Veröffentlicht: Montag, 30. Dezember 2013 Geschrieben von Tanja Stern
Zu DDR-Zeiten als „Kulturpark Plänterwald“ ein vielbesuchter Vergnügungstreff, durchlebte der Spreepark Berlin nach der Wiedervereinigung wechselvolle Zeiten. Jetzt steht er seit über zehn Jahren leer, doch auch sein Verfall ist sehenswert. Ein Bericht über eine der schrägsten Führungen, die Berlin zu bieten hat.

 

Schon von Weitem hört man ein eintönig quietschendes und klagendes Geräusch.  Sind das Vogelschwärme? Oder Waggons in einem endlosen langen Zug, der eine Kurve passiert? Nein, es ist das leere Riesenrad, das sich, allein vom Wind getrieben, langsam um die eigene Achse dreht. Während der Führung durch den Spreepark Berlin wird uns das von Sabrina Witte erklärt: Ein Riesenrad darf man nicht fixieren, da es sonst bei starkem Wind umkippen könnte. Also lässt man ihm seinen Lauf, und der klagende Ton, den es hervorbringt, begleitet uns auf dem ganzen Weg.

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Autowechsel statt Ölwechsel

Veröffentlicht: Donnerstag, 12. Dezember 2013 Geschrieben von Tanja Stern
Wie das Berliner Smart Center seine Umsätze anhebt

 

Im Oktober 2009 suchte ich das Berliner Smart Center am Salzufer auf, da mein Smart fortwo dringend Motoröl brauchte. Aufgrund eines undichten Ventils hatte der Motor zu viel Öl gezogen, und ich hatte, in Unkenntnis der Gefahr, die Sache sehr lange schleifen lassen. Diese Unkenntnis wäre mir beinahe zum Verhängnis geworden.

Im Smart Center gab ich den Ölwechsel in Auftrag, dazu noch ein paar andere Reparaturen, die bei der ersten Durchsicht auffielen, und wiegte mich schon in der Hoffnung, dass mein Problem damit behoben sei. 

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Rentnerabzocke bei Kaffeefahrten

Veröffentlicht: Donnerstag, 12. Dezember 2013 Geschrieben von Tanja Stern

Kürzlich hatte ich mit dem Phänomen der Verkaufsveranstaltungen für Senioren, den so genannten „Kaffeefahrten“ zu tun und habe mich seither ein wenig mit der Materie beschäftigt. Wahrscheinlich brauche ich das Thema gar nicht lang und breit zu erörtern, denn es geht ja oft genug durch Medien und Presse. Umso weniger begreife ich, dass hier von Seiten der Politik nicht längst schon eingegriffen wurde. Diese Verkaufsveranstaltungen sind methodischer Betrug und werden durchweg von Kriminellen organisiert; Ausnahmen sind mir nicht bekannt. Die Drahtzieher verschanzen sich hinter Postfächern und Phantasiefirmen, sind also für die Opfer nicht greifbar, und sie bauen auch ganz bewusst darauf, dass sich Senioren aufgrund ihres Alters schlechter gegen Unrecht wehren können und weder vom Gesetz noch von den Politikern des Schutzes für wert gehalten werden.

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Auf der Suche nach dem Schleppscharnier: Ebay und die Alternativen

Veröffentlicht: Samstag, 30. November 2013 Geschrieben von Tanja Stern

Auf Ebay gibt es bekanntlich fast alles, aber wie steht es mit den Alternativen? Gibt es ein Auktionsleben nach Ebay? Mit einem seltenen Schleppscharnier für einen angejahrten Kühlschrank habe ich die Probe aufs Exempel gemacht und die bekanntesten Auktionsportale abgegrast. 

 

Herr Müller hat ein häusliches Problem: An seiner Kühlschranktür ist ein Plasteteil kaputt. Er stochert eine Weile ratlos im Netz, um die Art und Funktion des Plasteteils zu ergründen. Endlich hat er es: Schleppscharnier nennt sich das Ding. Der Rest ist nun ein Kinderspiel: Herr Müller gibt bei Ebay das Wort Schleppscharnier und den Typ seines schon angejahrten Kühlschranks ein, sucht unter den zahlreich gelisteten Ergebnissen das günstigste Schleppscharnier heraus und kann schon zwei Tage später das gute Stück in seine Kühlschranktür einbauen.

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Das anonyme Heer der Schreibsklaven

Veröffentlicht: Donnerstag, 26. September 2013 Geschrieben von Tanja Stern
Online-Textagenturen haben Konjunktur, doch die Autoren werden jämmerlich bezahlt. Auch ich arbeitete einige Wochen im anonymen Heer der Schreibsklaven.

 

Ebbe in der Haushaltskasse, keine Aufträge in Sicht – da muss die Freiberuflerin neue Wege finden, um das nötige Kleingeld aufzutreiben. Unter Suchworten wie „Geld verdienen im Internet“ stoße ich schnell auf die Online-Textagenturen, die neuerdings wie Pilze aus dem Boden schießen. Hier kann jeder als Autor agieren, der von sich glaubt, einer zu sein. Man meldet sich an, absolviert einen kurzen, leicht zu bestehenden Eignungstest und wird mit einem automatisch erstellten Schreiben als Autor im Portal begrüßt.

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